Willkommen BEIM ASV BUCHENBÜHL

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Weihnachtsgruß 2020 der Vorstandschaft des

ASV Buchenbühl



Ich erhebe meine Augen auf zu den Bergen,

woher kommt mir Hilfe?


Psalm 121, Vers 1



Liebe Mitglieder, Gönner und Freunde des ASV,


so riefen die Pilger einst auf dem Weg nach Jerusalem, und der Liedtext spiegelt auch denke ich, die Gefühle der Hilflosigkeit, des Ausgeliefertseins, der Ratlosigkeit, der Enttäuschungen und vielleicht auch der Ängste wieder, die uns allen in diesem Jahr immer wieder begegnet sind.

Dem Wechsel aus Aufbruch, unfreiwilligem Stillstand und allmählicher Normalisierung in der ersten Jahreshälfte, folgte nunmehr im Spätherbst und Winter die erneute Lähmung des gewohnten Lebens.


Es hat sich Vieles in diesem Jahr rund um den ASV Buchenbühl zum Besseren gewendet, hier seien sowohl die sportlichen Erfolge, die Stärkung des Zusammenhaltes im Verein, die Kommunikation über Abteilungsgrenzen hinaus,   als auch die Fortschritte an unserem Vereinsgelände erwähnt.


Trotzdem schmerzt es gewiss nicht nur mich mich, dass gemeinsame Abende im Sportheim, sportliche Veranstaltungen und gemeinschaftsfördernde Unternehmungen im Verein durch das Virus bzw. durch die Maßnahmen der Regierung ausfallen mussten, und welche Lebensfreude uns hierdurch verloren gegangen ist.


Auch wenn ich weiß, dass wir im Verein versucht haben, unser Bestes im Rahmen der Möglichkeiten zu geben, bleibt zumindest bei mir der bittere Nachgeschmack darüber, manches Ziel nicht erreicht zu haben, weiterhin erhalten.


Die nunmehr angebrochene adventliche Zeit, die in früheren Tagen Spiegelbild der österlichen Fastenzeit war und auf die Erscheinung des Herren vorbereiten sollte, zwingt uns dieses Jahr per Regierungsverordnung unfreiwillig zu einem allgemeinen gesellschaftlichen Fasten, ohne die gewohnten Weihnachtsfeiern, ohne die Treffen mit Freunden und vielleicht auch ohne Familie.


Es fällt schwer, hierin positive Aspekte zu entdecken!


Die göttlichen Tugenden „Glaube, Liebe und Hoffnung“, die sicherlich als Lebensmotto auch für andere Religionen und Atheisten gelten können, weisen uns hier vielleicht einen Ausweg aus der aktuell bedrückenden Situation.


Seine gerechten Ziele weiter verfolgen, sich nicht beirren lassen, glauben, dass man nicht alleine ist und hoffen, dass sich Dinge wieder zum Besseren wenden.



Vielleicht kann man in der hinzugewonnenen Zeit Liegengebliebenes erledigen, Ungeordnetes ordnen, sich auf Wesentliches besinnen und vor allem auf ein neues, „normales“ Jahr 2021 hoffen.


Die Pilger nach Jerusalem hatten jedenfalls ein (Gott-)Vertrauen in die Zukunft, denn Sie wussten:


Meine Hilfe kommt vom Herrn, der Himmel und Erde gemacht hat.

Er wird deinen Fuß nicht gleiten lassen, und der dich behütet, schläft nicht.


Psalm 121, Verse 2-3



In diesem Sinne, ein Danke an alle,


die uns im Verein und unseren Wirt in diesem schwierigen Jahr unterstützt haben,

die nicht jammerten, sondern kämpften,

mit denen man vergnügliche Abende in guter Gesellschaft verbringen konnte,

die in den Verein zurückgekehrt sind und Vergangenes vergangen sein lassen.


Ich wünsche uns allen ein frohes Weihnachtsfest und ein gesundes neues Jahr 2021!



Mit weihnachtlichem Gruß

Markus Müller

1. Vorstand